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Brüssel: Mobile Internetnutzung wird gebremst

15. 08. 2013

Einer EU-weiten Umfrage, deren Ergebnisse die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel vorgestellt hat, stellen die Kosten für mobiles Surfen für viele europäische Verbraucher nach wie vor ein Hindernis dar.

Mobiles Websurfen ist bei den Verbrauchern beliebt

91 Prozent der Befragten gaben an, mindestens ein Mobiltelefon zu besitzen, in vorherigen Umfragen waren es 89 Prozent (2011) und 87 Prozent (2009). Deutschland liegt mit 90 Prozent knapp unter dem EU-Wert. Im EU-Durchschnitt gab die Hälfte (49 Prozent) der Handyuser an, mit ihrem Mobiltelefon auch im Internet surfen zu können. In der Umfrage 2011 waren es nur 35 Prozent.

Am meisten verbreitet ist Mobile Internetnutzung per Mobiltelefon in Schweden (71 Prozent), Dänemark (68 Prozent) und im Vereinigten Königreich (65 Prozent), Schlusslichter sind Portugal (26 Prozent), Rumänien (25 Prozent) und Bulgarien (20 Prozent). Deutschland liegt mit 43 Prozent der befragten Handynutzer im Mittelfeld. 39 Prozent der befragten Deutschen gaben darüber hinaus an, einen Mobilfunkvertrag inklusive Internet-Tarif zu nutzen.

EU will Bedingungen für Mobile Internetnutzung schaffen

Aus vor hohen Kosten beschränken in Ländern mit einem geringen Verbreitungsgrad von Smartphones Handybenutzer laut Angaben der EU-Kommission ihre mobile Internetnutzung. Die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission, Neelie Kroes, will günstigere Bedingungen für mobiles Surfen in Europa schaffen: "Die Erwartungen der Verbraucher zu erschwinglichen Preisen zu erfüllen, ist eines der Ziele des Pakets ‚Vernetzter Kontinent’, das die Kommission im September vorstellen wird“, sagte Kroes.

Autor: SN