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Mobiles Internet über Tethering

14. 11. 2013

Tethering macht das Smartphone zur eigenen Funkzelle. Die meisten modernen Smartphones sind mit dieser Technik ausgestattet. Damit kann das eigene Mobiltelefon ein WLAN-Netz für andere Endgeräte aufbauen. Das heißt, auch ohne zusätzliche SIM-Karte lassen sich Laptops oder Tablets über das Smartphone mit dem Internet verbinden.

Mit wenigen Klicks können moderne Smartphones zur Funkzelle umfunktioniert werden. Dazu muss man lediglich in den Geräteeinstellungen - je nach Betriebssystem - einen „Persönlicher Hotspot“, das „Tethering und mobiler Hotspot“ oder die „Internetfreigabe“ aktivieren. Der Laptop, das Tablet oder andere Endgeräte können dann entweder über ein USB-Kabel oder drahtlos mit dem Smartphone und somit mit dem Internet verbunden werden.

Tethering mit Apps nachrüsten

Die Tethering-Funktion gehört bei vielen Betriebssystemen zu den Grundausstattungen: bei Android bereits ab der Version 2.2 Froyo, beim iPhone ab iOS 3.0. Seit dem Mango-Update ist das Tethering auch mit Windows-Phones möglich. Es besteht außerdem die Möglichkeit diese Funktion über entsprechende Apps nachzurüsten. Kostenlos sind für Android zum Beispiel die Anwendung FoxFi oder easyTetherlite.

Allerdings hängt es auch vom Mobilfunk-Anbieter ab, ob man sein Handy als externes Modem verwenden darf. Einige Provider untersagen ihren Kunden die Nutzung von Tethering beziehungsweise erlauben dies nur gegen Aufpreis. Auf der anderen Seite ist es jedoch auch möglich, dass auf Wunsch der  Netzbetreiber die Tethering-Funktion im Betriebssystem deaktiviert wird.

Tethering verschlingt Datenvolumen und Akku

Sein Handy über das Tethering zum WLAN-Hotspot umzufunktionieren ist also kein Problem. Die nötige Technik steht in allen modernen Smartphones zur Verfügung. Allerdings sind dem Tethering in der Praxis schnell Grenzen gesetzt. Das Surfen mit dem Laptop, Tablet oder anderen vergleichbaren Endgeräten verbraucht sehr schnell das tarifliche Datenvolumen. Ist dieses erst einmal verbraucht, und die Geschwindigkeit gedrosselt, mach das Surfen über ein zweites Endgerät wenig Sinn.

Außerdem saugt das Tethering stark am Akku des Smartphones, so dass er nach fünf bis etwa sechs Stunden erneut aufgeladen werden muss. Für den kurzen Gebrauch bleibt das Tethering dennoch eine optimale Lösung, um mobile Endgeräte auch ohne zusätzliche Tarife für das Surfen zu nutzen.

Autor: MBR