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Nielsen-Studie: Nur 6 Prozent der Deutschen haben kein Handy

7. 08. 2013

Laut der aktuellen Nielsen-Studie ”Smartphone Insights Report” wächst die Smartphone-Nutzung in allen Bereichen, die mobile Werbung steigt um 75 Prozent – trotz neuer Kommunikationsformen bleibt die SMS die meistegenutzte mobile Kommunikationsform. Nur 6 Prozent der Deutschen haben kein Handy.

Die meisten Handybesitzer – nämlich über 41 Prozent – haben ein Samsung-Gerät. Apple (21 Prozent), HTC (11 Prozent), Nokia (9 Prozent) und Sony (8 Prozent) folgen. Die Handy-Nutzung intensiviert sich mit den Möglichkeiten und das Handy ist der Deutschen ständiger Begleiter. Am meisten Zeit verbringen deutsche Handy-Nutzer auf sozialen Netzwerken, mit dem Schreiben von Kurznachrichten und Spielen – am häufigsten wird nach wie vor über die gute alte SMS kommuniziert.

Handy-Nutzung wächst konstant

Die Nutzung wächst in nahezu allen Bereichen: so etwa beim Herunterladen von Spielen (von 29 auf 36 Prozent), beim Instant Messaging (von 28 Prozent auf 35 Prozent) und beim Social Networking (von 46 auf 52 Prozent). Mobile Shopping, dazu werden auch Preisvergleiche und mobiles Couponing gezählt, ist Wachstumstreiber Nummer eins. Knapp 25 Prozent scannen QR- und Barcodes, 22 prozent spielen über ihr Handy Web-Spiele, 19 Prozent schauen Videos oder mobiles Fernsehen.

Mobile Werbung wächst

Die steigende Nutzung wirkt sich entsprechend auch auf die mobile Werbeindustrie aus: Rund 44 Mio Euro haben werbetreibende Unternehmen im ersten Halbjahr 2013 für mobile Bannerwerbung ausgegeben – ein Anstieg von 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bis zum Ende des Jahres soll “die Schallgrenze von 100 Mio Euro mobilen Werbevolumens geknackt werden”, sagt Nielsen-Manager René Bellack. Die steigende Verbreitung von Handys bedeutet für Unternehmen vor allem die Chance „Kunden und potenziellen Käufer auch in Lebensbereichen, in denen sie früher nicht präsent waren“ zu erreichen.

Autor: SN